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Newsletter zu Covid-19 vom 30. November 2021

Sehr geehrte Damen und Herren

Weil sich die Corona-Situation auch im Kanton Bern deutlich verschärft, hat der Regierungsrat mehrere Massnahmen beschlossen (Medienmitteilung vom 26.11.2021), die seit Montag, 29. November in Kraft und vorerst bis am 23. Dezember 2021 befristet sind. Die kantonale Covid-19 Verordnung (Regierungssitzung vom 26.11.2021) wurde entsprechend angepasst.

Folgende Massnahmen wurden beschlossen:

  • Maskentragpflicht: Die Maskentragpflicht gilt in öffentlich zugänglichen Innenräumen in allen sozialmedizinischen Institutionen (Besuchende, Bewohnende und Mitarbeitende), an Veranstaltungen sowie weiteren Bereichen. Auch an den Schulen gilt für Kinder ab dem 5. Schuljahr wieder eine Maskentragpflicht (letztgenannte Massnahme ist vorläufig bis am 24. Januar 2022 gültig).
    In der ambulanten Pflege tätige Personen, namentlich Mitarbeitende von Spitex-Organisationen, müssen während der Pflege und Betreuung von Klientinnen und Klienten eine Hygienemaske tragen.
  • Zertifikatspflicht für Besuchende: In Alters- und Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie in Kinder- und Jugendheimen (und in Spitälern) sind Besucherinnen und Besucher ab 16 Jahren nur noch dann zugelassen, wenn sie ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen können (oder die Bestätigung eines negativen Testresultats).
    Die Zertifikate/Bestätigungen der Besuchenden müssen überprüft werden (nicht nur stichprobenartig). Solange die Zertifikatspflicht gilt, kann auf die Aufnahme der Kontaktdaten verzichtet werden.

Dringlich empfohlen wird:

  • Homeoffice: Wenn immer möglich, soll wieder im Homeoffice gearbeitet werden. Arbeiten mehrere Personen in einem Büro, soll zwingend eine Hygienemaske getragen werden. Dies gilt auch für Sitzungen.
  • Repetitives Testen: Die Einführung dieser Massnahme in Ihrem Betrieb wird dringlich empfohlen. Informationen dazu finden Sie im Informationsdokument in Kapitel 7.2 (und den Unterkapiteln). In Abweichung zum aktuellsten Informationsdokument (Stand 25.11.) sowie dem Faktenblatt des Sonderstabs (Stand 19.10.) kann im Rahmen des repetitiven Testens auch geimpftes Personal miteinbezogen werden, wenn die Booster-Impfungen noch nicht erfolgt sind.
  • Auffrischimpfung: Gemäss der Freitagabend aktualisierten Empfehlung zur Auffrischimpfung gegen Covid-19 des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF), wird eine Auffrischimpfung allen Personen über 16 Jahren empfohlen.
    Den Heimen empfehlen wir daher, die Durchführung der Auffrischimpfung für alle Mitarbeitende und Bewohnende im Heim gemäss Informationen in den Newsletter vom 28. Oktober und 5. November 2021 zu organisieren.
    Die fachverantwortlichen Personen müssen dabei gemäss Empfehlung BAG/EKIF (Stand 26.11.2021) folgende Punkte zusätzlich beachten:
  • Wird für die Auffrischimpfung nicht derselbe Impfstoff verwendet wie für die Grundimmunisierung, erfolgt sie ausserhalb der Zulassung durch Swissmedic (off-label). Die zu impfende Person muss entsprechend informiert werden und ihre/seine Einwilligung ist im VacMe Portal bei den Bemerkungen festzuhalten.
  •  Personen im Alter unter 30 Jahren wird die Grundimmunisierung und Auffrischimpfung mit dem Pfizer-Impfstoff empfohlen. Die Auffrischimpfung mit dem Impfstoff von Pfizer wird auch dann empfohlen, wenn zur Grundimmunisierung der Impfstoff von Moderna verwendet wurde.

Die Informationsdokumente werden im Laufe dieser Woche angepasst und auf die Internetseite der GSI hochgeladen (Link).

Wir danken Ihnen für Ihr grosses Engagement! Bleiben Sie gesund!
 

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