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Newsletter zu COVID-19 vom 30. Juni 2022

***La version française de l’infolettre suivra prochainement***

Sehr geehrte Damen und Herren

Wie Sie wahrscheinlich erfahren haben, sind neue Omicron-Subvarianten (BA.4 und BA.5) aufgetaucht. Sie umgehen teilweise die durch Impfung oder frühere Infektion erworbene Immunität und führen zu einer erhöhten Infektionsrate. Die hohe Anzahl von gemeldeten Tests sowie der hohe Anteil positiver Tests deuten auf eine erhöhte Dunkelziffer der Ansteckungen hin. Daher lassen sich nur bedingt von den Fallzahlen Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen machen.

Obwohl die Subvarianten BA.4 und BA.5 möglicherweise nicht gefährlicher sind als ihre Vorgänger-Omicron-Subvarianten, können die Anzahl der von ihnen verursachten Neuinfektionen und die im Laufe der Zeit verringerte Immunität durch länger zurückliegende Impfungen oder frühere Infektionen zu einer weiteren Zunahme von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen führen.

Seit einigen Tagen verzeichnet der Kanton Bern eine Zunahme der hospitalisierten COVID-19-Fälle. Daher empfehlen wir Ihnen, wachsam zu sein und Personen mit Symptomen umgehend zu testen und die Anwendung zusätzlicher Schutzmassnahmen in Betracht zu ziehen. Insbesondere wird das generelle Tragen der Maske für Gesundheits- und Betreuungspersonal sowie für die Besuchende wieder empfohlen (vgl. Informationen des BAG zur Infektionsprävention und –kontrolle für sozialmedizinische Institutionen und für die häusliche Pflege).

Wir möchten ausserdem darauf hinweisen, dass wir in Kürze die Empfehlung des Bundes für die zweite Auffrischungsimpfung für gefährdete Personen erwarten. Alle relevanten Informationen werden Ihnen nach Veröffentlichung dieser Empfehlungen übermittelt.

Vielen Dank für die Kenntnisnahme.

- Informationen des BAG zur Infektionsprävention und –kontrolle für sozialmedizinische Institutionen und für die häusliche Pflege (PDF)
- Internetseite der GSI mit Covid-19-Informationen für sozialmedizinische Institutionen und Spitex-Organisationen (Link)
- Informationsdokument GSI für SOMED-Institutionen (PDF)
 

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