Logo Kanton Bern / Canton de BerneGesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI)
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Newsletter zu Covid-19 vom 11. August 2021

Sehr geehrte Damen und Herren

Am 30. Juli 2021 haben wir per Newsletter darüber informiert, dass wir dringend empfehlen, nicht geimpfte/nicht genesene Mitarbeitende wöchentlich zu testen (Serielles Testen). Wir weisen erneut darauf hin, dass es sich um eine Empfehlung und keine Pflicht handelt.

Sinnvoll ist das serielle Testen von nicht geimpften/nicht genesenen Mitarbeitenden überall dort, wo Schutzmassnahmen im Kontakt mit besonders gefährdeten Personen nicht konsequent oder nicht sicher umgesetzt werden können. Insbesondere in Institutionen/Organisationen, in denen Übertragungen von Mitarbeitenden auf Bewohnende/Klientinnen und Klienten oder auf andere Mitarbeitende festgestellt worden sind, also wo als wahrscheinlicher Ansteckungsort die Institution/Organisation gilt, stellt das serielle Testen eine wirksame Massnahme dar, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Aufgrund der gemachten Erfahrungen der letzten Wochen sollten sich nicht geimpfte/nicht genesene Mitarbeitende mindestens vor Wiederaufnahme der Arbeit nach den Ferien testen lassen. Falls das im Betrieb nicht möglich ist, dann können sich die Personen in einem Testzentrum, bei einer Ärztin oder einem Arzt, in Spitälern oder Apotheken testen lassen. Testlokalitäten finden Sie auf der Corona-Internetseite der GSI (Link).

In Ergänzung möchten wir auf folgende Punkte aufmerksam machen:

Wenn beim seriellen Testen gepoolte PCR-Speicheltests verwendet werden und ein Pool positiv getestet wird, so begeben sich vorzugsweise die Personen des positiven Pools bis zum Erhalt des Resultats der Einzel-Bestätigungstests in Isolation. Ist dies aus betrieblichen Gründen nicht möglich, bspw. weil die Mitarbeitenden kurzfristig nicht ersetzt werden können, dann können die betroffenen Personen bis zum Vorliegen der Einzelresultate weiterarbeiten. In diesem Fall müssen sie bei der Arbeit durchgehend eine Hygienemaske tragen, strikte Hand- und Oberflächenhygiene umsetzen und nur geimpfte/genesene Bewohnende/Klientinnen und Klienten pflegen/betreuen.
Falls Sars-CoV-2-Schnelltests zur Fachanwendung verwendet werden, so vergütet der Bund seit dem 1.07.2021 höchstens 6.50 Franken und nicht mehr 8 Franken.
Zur Erinnerung: Selbsttests sind aufgrund der mangelnden Sensitivität/Datenlage nicht für repetitive Testungen vorgesehen und werden folglich nicht vom Bund vergütet.
Wir haben die entsprechenden Kapitel in den Informationsdokumenten angepasst. Ansonsten wurden keine Änderungen vorgenommen:

Kapitel 7.2.2 im Informationsdokument mit Vorgaben, Empfehlungen und Informationen an die Alters- und Pflegeheime, Institutionen für erwachsene Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen der Suchthilfe und Spitex-Organisationen im Kanton Bern bereinigt, im Korrekturmodus)
Kapitel 3.7.2.2 im Informationsdokument an die Wohnheime für Kinder und Jugendliche, Eltern-Kind-Institutionen, Sonderschulheime und Sonderschulen im Kanton Bern bereinigt.

Aufgrund der Reorganisation der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion wurde das Alters- und Behindertenamt (ALBA) aufgelöst und dessen Aufgaben und Zuständigkeiten auf die beiden Ämter Gesundheitsamt (GA) und Amt für Integration und Soziales (AIS) aufgeteilt. Die in den Dokumenten erwähnten E-Mail-Adressen und Verweise auf die Internetseite des ALBA können aber nach wie vor angeschrieben und aufgesucht werden.

Über bevorstehende Änderungen hinsichtlich Kontakt und Internetauftritt (Ablage der Informationsdokumente, Newsletter) werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr grosses Engagement und wünschen Ihnen eine schöne und leichte Sommerzeit. Bleiben Sie gesund!

  • Link zu den erwähnten Dokumenten

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